Digital Asset Management – kurz DAM, manchmal auch MAM für Media Asset Management – bezeichnet ein System zur zentralen Verwaltung, Strukturierung und Bereitstellung digitaler Mediendateien. Dazu zählen Bilder, Fotos, Grafiken, Videos, Audio-Dateien, PDFs, CAD-Dateien, Präsentationen und alle anderen digitalen Inhalte, die ein Unternehmen für Marketing, Vertrieb und Kommunikation nutzt. Was DAM genau bedeutet und was es von einfachen Cloud-Speichern unterscheidet, erklärt Was ist DAM?
Der Unterschied zu einem Dropbox-Ordner oder einem freigegebenen Netzlaufwerk liegt in der Struktur: Ein DAM verwaltet nicht nur Dateien, sondern auch Metadaten, Versionen, Nutzungsrechte, Freigabestatuse und Ausgabeformate. Wer darf welches Asset wie und wo verwenden? Welche Version eines Fotos ist freigegeben, welche ist noch in Bearbeitung? Ein gut aufgebautes DAM beantwortet diese Fragen automatisch. Den Überblick über alle Business-Software-Lösungen gibt es unter Business Software für KMU.
Ich setze DAM-Projekte in den meisten Fällen auf Pimcore um – Metadaten, Workflows, Versionierung und optional PIM/CMS auf einer Plattform. Partner-Portale und öffentliche Download-Bereiche realisiere ich mit Twig oder Vue.js. Eine vollständige Eigenentwicklung ohne Pimcore-Basis – etwa für reines Asset-Management ohne PIM-Kontext – gehört zur Individualsoftware.