Der Unterschied zwischen einem Webshop und einem vollständigen E-Commerce-System
Viele denken beim Webshop an die sichtbare Oberfläche: Produktseiten, Warenkorb, Checkout. Ein vollständiges E-Commerce-System geht weiter: Produktdaten werden aus einem PIM System automatisch eingepflegt, Lagerbestände aus dem ERP System in Echtzeit synchronisiert, Bestellungen fließen direkt in die Auftragsverarbeitung, und Bilder kommen aus einem DAM System. Das Ergebnis ist kein Webshop mit manuellem Nachhaltungsbedarf, sondern ein automatisiertes Verkaufs-System.
Ein vollständiges E-Commerce-Setup umfasst nicht nur den Shop, sondern auch deine Unternehmenswebsite: Über uns, Ratgeber, Branchenseiten, Blog — alles im selben System wie PIM und Shop. Produktseiten und redaktionelle Inhalte verlinken sich intern, stärken SEO und bringen dir langfristig Kunden über die organische Suche.
Für KMU, die anfangen online zu verkaufen, empfehle ich oft, zunächst mit einem PIM-System zu starten: Produktdaten einmal strukturiert aufbauen und dann den Shop daran anschließen – statt zuerst einen Shop zu bauen und die Produktstruktur retroaktiv aufräumen zu müssen. Das spart Zeit und Geld. Für den speziellen Fall von Großkunden und Preislistenverkauf bietet sich insbesondere ein B2B-Webshop an.