B2B E-COMMERCE & HÄNDLERPORTALE

B2B Webshop Entwicklung:Bestellportal für Händler und Großkunden

Ein B2B-Webshop ist kein normaler Online-Shop mit einem Login davor. Kundengruppen mit unterschiedlichen Preislisten, Mindestbestellmengen, Genehmigungsworkflows, Rechnungskauf auf Limit und maßgeschneiderte Sortimentsansichten – das sind die Anforderungen, an denen Standard-Shopsysteme regelmäßig scheitern.

Ich entwickle B2B-Bestellportale, die genau das abbilden, wie dein Geschäftskundenvertrieb wirklich funktioniert.

Warum B2B E-Commerce
andere Anforderungen stellt als B2C

Im B2B-Handel gelten grundlegend andere Regeln als im Endkundengeschäft. Preise sind verhandelbar und individuell pro Kunde oder Kundengruppe. Bestellungen durchlaufen Genehmigungsprozesse, bevor sie verbindlich werden. Kunden haben Kreditlimits, bestellen auf Rechnung statt per Sofortzahlung und erwarten ein Sortiment, das auf ihre spezifischen Konditionen zugeschnitten ist. Und Bestellungen werden nicht von Einzelpersonen, sondern von Einkäufern für ganze Unternehmen getätigt – mit mehreren berechtigten Nutzern unter einem Kundenkonto.

Standard-Shopsysteme für B2C können einige dieser Anforderungen mit Plugins annähern – aber das Ergebnis ist oft eine fragile Ansammlung von Workarounds, die bei wachsendem Volumen bricht. Ein individuell entwickelter B2B-Webshop bildet diese Anforderungen nativ ab, ohne Kompromisse. Mehr zum übergeordneten Thema: Webshop erstellen lassen. Den Gesamtüberblick zu Business Software findest du unter Business Software für KMU.

Die häufigsten B2B-Anforderungen, die B2C-Shops nicht können

Die Liste der B2B-spezifischen Anforderungen ist lang, aber es gibt wiederkehrende Muster. Individuelle Preislisten: jeder Großkunde oder Händler sieht seine eigenen, verhandelten Preise – nicht die öffentliche UVP. Mindestbestellmengen und Staffelpreise: ab 50 Stück günstiger, ab 100 nochmals. Kundengruppen: Wiederverkäufer sehen andere Produkte als Endverbraucher, und Händler einer Region sehen andere Konditionen als internationale Partner. Rechnungskauf mit Kreditlimit: der Kunde bestellt auf Rechnung, das System prüft automatisch, ob sein Limit ausreicht.

Dazu kommen Multi-User-Konten: der Einkäufer legt eine Bestellung an, der Einkaufsleiter genehmigt sie, der Finanzbuchhalter sieht die Rechnungsübersicht. All das sind Standardanforderungen im B2B – und all das ist in keinem Standard-Shopsystem out-of-the-box abgebildet. Wie Multichannel-Commerce im B2B-Kontext funktioniert, erklärt die Wissensdatenbank.

B2B-Webshop als Effizienzgewinn für deinen Vertrieb

Für Händler und produzierende Unternehmen ist ein B2B-Webshop nicht nur ein zusätzlicher Vertriebskanal – er ist eine Kostensenkungsmaßnahme. Jede Bestellung, die der Händler selbstständig im Portal aufgibt, ist eine Bestellung, die dein Innendienst nicht manuell entgegennehmen, eintippen und bestätigen muss. Wiederholbestellungen, Standardsortiment-Orders und Nachbestellungen unter definierten Konditionen laufen vollautomatisch. Dein Vertriebsteam kann sich auf neue Kunden und komplexe Verhandlungen konzentrieren, statt Standard-Orders abzuwickeln. Die Verbindung mit dem ERP System sorgt dafür, dass Bestellungen direkt in die Auftragsverarbeitung fließen.

Für wen sich ein
individueller B2B-Webshop lohnt

Für dich, wenn

  • Für dich wenn:du Händler, Wiederverkäufer oder Großkunden belieferst und jedem andere Preise und Konditionen gibst
  • Für dich wenn:dein Innendienst täglich Bestellungen telefonisch oder per E-Mail entgegennimmt, die Händler selbstständig aufgeben könnten
  • Für dich wenn:du verschiedene Kundensegmente mit unterschiedlichem Sortimentszugang belieferst
  • Für dich wenn:du ein Genehmigungssystem für Einkaufsbestellungen deiner Kunden benötigst
  • Für dich wenn:du als Hersteller oder Großhändler deinen Händlern ein professionelles Bestellportal statt Excel-Bestellformulare anbieten möchtest

Nicht ideal, wenn

  • Nicht für dich wenn:du ausschließlich Endkunden (B2C) belieferst ohne spezifische Preislistenlogik
  • Nicht für dich wenn:du weniger als 20 aktive Geschäftskunden hast, bei denen manueller Kontakt effizienter ist
  • Nicht für dich wenn:dein Sortiment sehr komplex konfigurierbar ist – dann ist ein Konfigurator die bessere Lösung

Was dein individueller
B2B-Webshop enthält

Kundengruppen und individuelle Preislisten

Händlergruppen, Gebietsvertreter, Stammkunden und Großkunden sehen jeweils ihre eigenen Preise und Konditionen. Rabattstaffeln, Staffelpreise und kundenindividuelle Sonderpreise sind vollständig abgebildet.

Sortimentssteuerung und Produktsichtbarkeit

Bestimmte Produkte oder Produktgruppen nur für spezifische Kundengruppen sichtbar schalten – z. B. Wiederverkäufer sehen das Vollsortiment, Endkunden nur ausgewählte Produkte.

Multi-User-Konten und Rollenverwaltung

Mehrere Benutzer unter einem Firmenkonto, mit unterschiedlichen Berechtigungen: Einkäufer legt Bestellungen an, Einkaufsleiter genehmigt, Buchhalter sieht Rechnungsübersicht.

Genehmigungs-Workflows

Bestellungen ab einem definierten Wert oder mit bestimmten Produkten durchlaufen einen Genehmigungsschritt – intern beim Kunden oder auf deiner Seite. Automatische Benachrichtigung an Genehmiger.

Kreditlimit und offene-Posten-Anzeige

Automatische Prüfung des Kreditlimits beim Checkout, Anzeige offener Rechnungen im Kundenkonto und optionale Sperrung bei Überschreitung – mit definierten Ausnahmen und manuellem Freigabeprozess.

Mindestbestellung, Gebinde und Staffeln

Mindestmengen, Bestellmengen-Vielfache (Gebindegrößen) und Mengenrabattstaffeln – direkt in der Bestelloberfläche transparent angezeigt und automatisch berechnet.

Du vermisst ein Feature? Kein Problem, nicht gelistete Features werden genauso implementiert!

Ergänzende Systeme zum
B2B-Webshop

B2C Webshop →

Der klassische Endkundenwebshop: einheitliche Preise, kein Login-Pflicht, standardisierter Checkout. Für B2B zu einfach – für B2C die richtige Basis.

ERP System →

ERP und B2B-Shop ergänzen sich: das ERP verarbeitet Aufträge und Lager, der Shop gibt Händlern den selbstständigen Bestellzugang.

CRM System →

Händler und Großkunden aus dem B2B-Shop im CRM als Kunden verwalten – mit vollständiger Bestellhistorie und Kommunikationsprotokoll.

PIM System →

Produktdaten aus dem PIM automatisch in den B2B-Shop einspeisen – mit kundengruppen-spezifischen Datenblättern und Downloads.

SaaS-Entwicklung →

Wenn das B2B-Portal zum eigenen Produkt werden soll – z. B. als mandantenfähige Händlerplattform für mehrere Mandanten.

So entsteht dein B2B-Bestellportal

1.

Geschäftsmodell- und Konditions-Analyse

Wir analysieren deine Kundengruppen, Preisstrukturen, Genehmigungslogiken und Sonderkonditionen. Das ist die Basis für ein Datenmodell, das wirklich alle Varianten deines Vertriebs abbildet – nicht nur die einfachen Fälle.

2.

Portal-Architektur und Benutzerkonzept

Wer sind die Nutzertypen? Welche Ansichten und Aktionen hat jede Rolle? Das Benutzerkonzept wird vor der Entwicklung erstellt und mit dir besprochen – Änderungen sind danach günstiger als während der Entwicklung.

3.

Entwicklung, ERP-Anbindung und Testphase

Portal-Oberfläche, Preislogik, Kreditlimit-Management und ERP-Schnittstelle werden entwickelt und mit echten Händler-Accounts und Testbestellungen geprüft. Feedback in dieser Phase ist ausdrücklich erwünscht.

4.

Händler-Onboarding und Go-Live

Bestehende Händlerkonten, Preislisten und Konditionen werden migriert. Händler erhalten individuelle Login-Zugänge und eine kurze Einführung. Der Übergang vom manuellen Bestellprozess zum Portal wird gemeinsam geplant.

Weitere Software-Lösungen
für deinen B2B-Shop

Business Software Übersicht →

Alle meine Business-Software-Leistungen auf einem Blick.

Webshop erstellen lassen →

Der übergeordnete Leistungsbereich für alle E-Commerce-Lösungen.

ERP System →

B2B-Bestellungen direkt in die ERP-Auftragsverarbeitung fließen lassen.

CRM System →

Händler und Großkunden im CRM verwalten und Beziehungshistorie pflegen.

Systemintegration und APIs →

B2B-Portal mit Buchhaltung, Logistik und weiteren Systemen verbinden.

Fragen & Antworten
zu B2B-Webshops

Im B2B dreht sich alles um individuelle Konditionen und strukturierte Einkaufsprozesse: Preise sind nicht öffentlich und für jeden Kunden anders, Bestellungen durchlaufen Genehmigungen, und Bezahlung erfolgt häufig auf Rechnung mit Zahlungsziel. Ein B2C-Shop behandelt alle Kunden gleich; ein B2B-Portal ist im Kern ein personalisiertes, rollenbasiertes System.

Ja. Außendienstmitarbeiter können im Portal Bestellungen im Namen von Kunden aufgeben, Angebote erstellen oder Konditionen einsehen. Dazu gibt es separate Rollen, die mehr Rechte haben als ein normaler Händler-Nutzer aber andere als ein interner Admin.

Preislisten, Kreditlimits und Kundengruppen werden als Datenmigration einmalig importiert – aus Excel, CSV oder direkt aus einem bestehenden ERP. Der Übergang vom alten Bestellprozess zum neuen Portal wird gemeinsam geplant, damit kein Händler plötzlich falsche Preise sieht.

Das System prüft das Kreditlimit in Echtzeit beim Checkout. Bei Überschreitung kann die Bestellung automatisch blockiert, an einen internen Mitarbeiter zur Freigabe weitergeleitet oder mit einem Hinweis an den Händler versehen werden – je nach deiner Konfiguration. Offene Rechnungen werden dem Händler im Kundenkonto transparent angezeigt.

Ja. Händler können im Portal kundengruppen-spezifische Produktkataloge, Datenblätter oder Preislisten als PDF herunterladen. Diese werden automatisch aus den PIM-Produktdaten generiert – immer aktuell, ohne manuelle Erstellung.

Ja. Das Portal wird DSGVO-konform entwickelt: verschlüsselte Verbindungen, DSGVO-konforme Datenspeicherung auf österreichischen bzw. EU-Servern, rollenbasierter Datenzugriff und sichere Authentifizierung.

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