DATEV: Digitalen Brücke
zur Buchhaltung

Aktualisiert am

In der modernen Unternehmenswelt ist Software selten eine isolierte Insel. Damit die Zahlen aus Ihrem operativen Geschäft (z. B. aus einem Onlineshop, einem CRM oder einer Rechnungssoftware) korrekt beim Steuerberater oder im Rechnungswesen landen, braucht es standardisierte Formate. In Deutschland als auch Österreich ist DATEV einer der wichtigsten Buchhaltungs-Softwares.

Was ist ein
DATEV-Export?

DATEV ist kein Programm, das man einfach kauft, sondern primär eine Genossenschaft, die Business-Software für Steuerberater bereitstellt. Ein DATEV-Export ist eine spezifisch formatierte Datei (meist im CSV- oder XML-Format), die alle Buchungsinformationen eines Zeitraums enthält.

 

Statt deine Rechnungen einzeln in Pendelordnern zu sammeln, kannst du mit der richtigen Finanz-Software deine Einahmen und Ausgaben als einzelne Datei exportieren. Dein Steuerberater kann diese dann mit nur einem Klick in sein System einspielen. Damit vereinfachst du nicht nur deine Finanzbuchhaltung erheblich, sondern sparst dir teure Stundenhonorare bei deinem Steuerberater.

 

Die rein österreichische Alternative zum DATEV-Export stellt der BMD-Export dar.

Was du für einen
DATEV-Export brauchst

Damit die Datei fehlerfrei in die Kanzlei-Software deines Steuerberaters eingelesen werden kann, müssen in deiner Finanz-Software folgende Angaben einmalig hinterlegt sein:

  • Berater- und Mandantennummer: Ohne diese IDs kann das DATEV-System die Daten nicht zuordnen.
  • Sachkontenlänge: In der Regel werden 4-stellige Konten (z. B. SKR 03 oder SKR 04) verwendet.
  • Kontenrahmen: Stelle sicher, dass du denselben Standard nutzt wie deine Kanzlei, um Buchungsfehler zu vermeiden.

Vorteile eines
DATEV-Exports

Der DATEV-Export ist mehr als nur eine Dateiübertragung – er optimiert die gesamte Zusammenarbeit mit deiner Steuerberatung:

  • Revisionssicherheit: Durch den Export werden Daten GoBD-konform übertragen, was bei einer Betriebsprüfung essenziell ist.
  • Echtzeit-Auswertungen: Da die Daten schneller verarbeitet werden, erhältst du zeitnah betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) statt Wochen später.
  • Vermeidung von Doppelerfassungen: Manuelle Tippfehler beim Abtippen von Rechnungsbeträgen werden komplett eliminiert.

DATEV vs. BMD
welches Format ist das richtige?

Die Wahl des Export-Formats hängt vom Standort deiner Kanzlei bzw. deines Steuerberaters ab:

  • In Deutschland: Hier ist der DATEV-Standard (meist als CSV-Datei im sogenannten Pro-Check-Format) das Maß der Dinge.
  • In Österreich: Während viele Kanzleien DATEV verarbeiten können, ist das BMD-Format (oft als .csv oder .txt) der lokale Marktführer. Sollte dein Steuerberater in Österreich sitzen, ist ein BMD-Export oft die kompatiblere Wahl.

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