Warum MVP-Entwicklung das Risiko radikal senkt
Software-Entwicklung ist teuer, wenn man das Falsche baut. Die häufigste Ursache von Softwareprojekt-Misserfolgen ist nicht schlechter Code, sondern falsche Annahmen über das, was Nutzer brauchen. Ein Feature, das monatelang entwickelt wird und dann nie genutzt wird, ist verschwendetes Budget. Ein MVP-Ansatz dreht das Prinzip um: Statt anzunehmen, was Nutzer wollen, wird so früh wie möglich getestet, ob sie das Kernprodukt tatsächlich nutzen und dafür zahlen würden.
Das gilt für SaaS-Startups ebenso wie für KMU, die interne Tools entwickeln, oder für Unternehmen, die eine neue Software-gestützte Dienstleistung aufbauen wollen. Die Frage "Welches ist wirklich das Minimum?" ist dabei die schwierigste – denn es geht nicht darum, möglichst wenig zu bauen, sondern genau das Richtige. Ich begleite diesen Definitions-Schritt, weil er über den Projekterfolg entscheidet. Individualsoftware und SaaS-Entwicklung sind die typischen nächsten Schritte nach einem erfolgreichen MVP.