Im Hosting versteht man unter Sicherheitsupdates das gezielte Einspielen von Software-Aktualisierungen auf Serverebene, um neu entdeckte Sicherheitslücken zu schließen. Ein moderner Server besteht aus vielen Software-Schichten, die alle fehlerfrei und sicher zusammenarbeiten müssen.
Sicherheitsupdates lassen sich in zwei Hauptbereiche unterteilen:
- Updates der Server-Infrastruktur: Das betrifft das Betriebssystem des Servers (z.B. Linux), die Datenbanken, die Programmiersprachen-Versionen sowie Basis-Schutzsysteme wie die Firewall.
- Updates der Anwendungsschicht: Das betrifft die eigentliche Software deiner Website – sei es ein gängiges CMS oder die Kernkomponenten einer individuellen Unternehmenssoftware.
Das Modell der geteilten Verantwortung
Wer für welche Sicherheitsupdates im Hosting verantwortlich ist, hängt stark von deiner gewählten Hosting-Art ab. Beim klassischen Shared-Hosting oder einem unkonfigurierten VPS kümmert sich der Hosting-Anbieter oft nur um die physische Hardware und das Basis-Betriebssystem.
Für den Schutz der Datenbanken, Programmier-Umgebungen und Anwendungen bist du als Betreiber selbst verantwortlich. Die optimale Lösung für Unternehmen ist daher meist ein Managed-Hosting gleich zu deiner Website oder Online-Software dazu. Hier übernimmt der Anbieter oder deine Agentur für Webentwicklung die gesamte technische Wartung, damit du dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst.